Ana Paula Maia: Krieg der Bastarde

Ein Heidenspaß und ein bitterböses Buch: Ana Paula Maias Krieg der Bastarde. Man kann es lesen wie ein Kippbild. Als Überlebenskampf einiger junger Leute in einer brasilianischen Großstadt, die auf Pump leben mit ihrer Schlauheit als einzigem Kapital. Oder als gnadenlose Jagd des fetten Don Zeferino auf diejenigen, die sein Koks und sein Geld beiseite geschafft haben, um selbst mal aus den Schulden zu kommen oder zu einem Dach über dem Kopf. Maia nimmt es von der Seite der jungen Leute und erzählt es aus der Sicht eines der wenigen, der den Einsturz eines Hauses, einen boxkampf mit allen Mitteln und etliche Mordanschläge überlebt haben. Meine Rezension in den Literaturnachrichten findet Ihr hier.


Ana Paula Maia: Krieg der Bastarde
Aus dem Portugiesischen vn Wanda Jakob
A1 Verlag, 222S., 18,80 €

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